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2017

Ab in den Süden - Storchen-Schwarm beim Schloss-Heurigen

Einzigartiges Naturschauspiel: 28 Zugvögel nützen Dachfirst als nächtlichen Ruheplatz – Dritter „CSU-Buschenschank“: Rekordbesuch bei Traumwetter

Über 30 Hitzegrade unter schattenspendenden „Sonnen“-Segeln, große Besucherresonanz, schmackhafte Brotzeiten, edle Winzer-Tröpfchen, malerisches Schloss-Ensemble: Diese stimmungsvolle Buschenschank-Atmosphäre mundete am „Maria Himmelfahrts“-Fest- und zugleich Feiertag beim dritten Kleeberger „Schloss-Heurigen“ des Ruhstorfer CSU-Ortsverbandes überraschend vielen Wein-Liebhabern.
Erst kam am späteren Nachmittag „CSU-General“ MdB Andreas Scheuer, keine fünf Minuten später jedoch ein großer Storchen-Schwarm von (exakt gezählten) 28 „Zug“-Vögeln – und stahl damit zahlreichen „Polit-Promis“ buchstäblich die Schau. Auf ihrer tausende Kilometer weiten Afrika-Tour Richtung Süden nutzten die angeblich segens-, glücks- und kinderbringenden schwarzweiß-gefiederten „Stelzengänger“ mit ihren langen roten Beinen sowohl den mächtigen Kleeberger „Herrschafts-Turm“ als auch Schloss-Dachfirst zur ausgedehnten nächtlichen (Ruhe-)Pause bis zum nächsten Morgen.
„Klappern“ (wie die Politiker im Vorwahlkampf) gehörte bei den „Meister Adebars“ haushoch über dem Heurigen-Publikum keineswegs zum (Rastplatz-)Geschäft. Am Dachfirst aufgereiht, hechelten die (Jung-)Störche mit ihren weit aufgerissenen roten (Lang-)Schnäbeln vielmehr in der prallen Sonne gehörig nach frischer Luft. Schnupperten bislang „Einzel-Exemplare schon mal einen Frosch“ aus dem (künstlich angelegten) Natur-Badeweiher mit biologischer Schilfklärung, so gibt es „bisher in der Kleeberger Schloss-Historie keinerlei Berichte von einem ganzen Zugvogel-Schwarm auf dem Kupfer- und Ziegeldach“, wie das Gastgeber-Ehepaar Marktrat Dr. Karl-Benedikt und Nicoline von Moreau auf PNP-Nachfrage ausdrücklich betonte.
„Wenn Landrat Franz Meyer den Landkreis Passau zum schönsten Bayerns deklariert, so beruht diese marketing-trächtige Feststellung vor allem auch auf den wunderbar gelegenen Nachbar-Schlössern Kleeberg und Pillham“, sprach der stellvertretende Ruhstorfer CSU-Vorsitzende Markus Lindmeier im neu gestalteten Kegelbahn-Salettl von einer „Rottaler Bilderbuch-Landschaft mit Toskana-Charakter wie gemalt“.
„Mit 4,7 Millionen Übernachtungen landesweit die Nummer zwei, bezüglich der Verweildauer von durchschnittlich 4,7 Tagen sogar ganz klarer Freistaat-Spitzenreiter: Das Passauer Land setzt mit seinen Bäder-, Bayerwald- und landwirtschaftlichen Kulturregionen weißblaue Touristik-Maßstäbe“, untermauerte der Passauer CSU-Kreisvorsitzende Raimund Kneidinger die „Meyer-These beim vollauf gelungenen Kleeberger Schloss-Heurigen“ mit stichhaltigen Zahlenmaterial.
Zur großen Gästeschar zählte zweiter Bürgermeister Markus Lindmeier gleichermaßen MdL Walter Taubeneder, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, die Kreisrats-Kollegen Hans Danner (Niederreutern), Roswitha Nöbauer und Christian Lindinger (beide Ruhstorf), den früheren deutschen und europäischen Bauernpräsidenten Gerd Sonnleitner (Rottersham), Gaudianer-Präsident Marktrat Michael Hisch junior samt Amtsvorgänger Jürgen Marks, Kuratoriumsvorsitzende Rosemarie Weber (Europäische Wochen), Notarzt Dr. Alfons Haßfurter (Tettenweis), Bundestags-Listenkandidaten Hans Kriegl (Neukl), Ortsvorsitzende Traudl Schauwecker (Frauen Union Pocking) sowie Vorstands-Delegationen der CSU-Ortsverbände Bad Griesbach, Tettenweis, Passau-Heining und Passau Haidenhof – letztere mit Kreisvorsitzendem Klaus Fiedler (CSU-Mittelstandsunion). Herzlichen „Geburtstags-Applaus“ erntete zusätzlich Landkreis-Kulturpreisträger Hans-Horst Skupy (Ruhstorf) zu seinem 75. „Jubeltag“.
„Ruhstorfs größter Sonnenschirm mit zwei stattlichen Pavillons und drei luftigen Vierecks-Segeln wurden von Schlossherrn Dr. Karl-Benedikt von Moreau samt notwendiger Unter- und Aufbaukonstruktion weitgehend selbst errichtet“, dankte der Ruhstorfer CSU-Vize seinem Beirats-Kollegen für eine „mustergültige Gastgeberschaft unter freiem Himmel“. Den „stromlosen (Stimmungs-)Bogen“ spannten dazu die „lustigen zwoa (Volks-)Musikanten“ Evi Reischl (Holzbach/Markt Fürstenzell) und Hanns Huber (Ruhstorf) auf Quentsch’n und Gitarre.
Unter weißblauem Bilderbuch-Himmel genossen nicht nur die Weinliebhaber diverse Schmankerl des fleißigen Bewirtungsteams der CSU-Vorstandschaft und Frauen Union mit „Winzer-Meisterin“ Roswitha Nöbauer: Ohne jegliche Scheu schauten auch die 28 „Stelzengänger“ dem geselligen Treiben „von oben herab“ interessiert zu. Neue Kräfte für den „Zug gen Süden“ tankten die eifrig pickenden Adebars erst vormittags darauf nach kräftigen Regen-Güssen auf der direkt angrenzenden Schloss-Wiese mit reichlich herausgespülten Regenwürmern und erbeuteten (Wühl-)Mäusen: Insgesamt eine friedvolle „Schlossheurigen-Symbiose“ zwischen Mensch und Natur. – nö

Storchen-Rast in luftiger Schlossdach-Höhe: Auf ihrer tausende Kilometer langen Spätsommer-Tour Richtung Afrika legten insgesamt 28 „Jung-Adebars“ eine halbtägige Kleeberger Verschnaufpause direkt über dem Buschenschank-Heurigen ein. – Fotos: Nöbauer

Ein gutes Viertel steirischen Schilcher genossen unter zahlreichen Ehrengästen (Bild) auch (v.l.) CSU-Ortsvorsitzender Markus Lindmeier, EW-Vorsitzende Rosemarie Weber sowie Beirat Johannes Grübl samt Gastgebern Nicoline und Dr. Karl-Benedikt von Moreau. Rechts die „lustigen Zwoa“ Hanns Huber und Evi Reischl mit Kreisrätin Roswitha Nöbauer (5.v.r.), stv. Landrat Raimund Kneidinger (l. daneben) sowie MdL Walter Taubeneder (9.v.l.) mit Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer (l. daneben).

Beim Weinglas-Spüldienst fand (v.r.) Ortsverbands-Beirat Alois Kollmeier spontane Unterstützung durch „CSU-General“ MdB Andreas Scheuer.

Nach 23 Jahren: Roswitha Nöbauer übergibt CSU-Vorsitz

Bürgermeister Andreas Jakob zum Nachfolger gewählt – Stellvertreter Markus Lindmeier auch „CSU-Vize“ – Landrat sieht „gute Chancen für Ruhstorf“

„Sehr geehrter Herr CSU-Ortsvorsitzender Frau Roswitha Nöbauer“: Mit dieser kuriosen Brief-Anrede charakterisierte Markt- und Kreisrätin Roswitha Nöbauer die „Männer-dominierte Landkreis-Szene der Christlich Sozialen Union, die noch vor gut zwei Jahrzehnten schon rein logistisch mit vorgedruckten Einladungs-Formularen auf eine Frau in lokal-regionalen Führungs-Positionen schlichtweg nicht vorbereitet“ gewesen sei.
„Nach 23 Jahren CSU-Ortsvorsitz neuerdings noch dazu mit einem tatkräftigen CSU-Bürgermeister Andreas Jakob, der binnen kürzester Zeit vom Schmidhamer Bürgerhaus über die Ruhstorfer Reitmeier-Kurve bis zum künftigen Eglseer Dorfstadl flächendeckend positive Markt-Akzente mit großer Bevölkerungs-Akzeptanz setzte, ist die Zeit reif für eine geordnete Vorstands-Übergabe“, begründete die seinerzeit auf Landkreis-Ebene erste und lange Zeit einzige CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer (Leopoldsruh) ihre „Vorstands-Rochade wieder zugunsten eines Mannes wie vorher schon immer in der knapp 60-jährigen CSU-Dorfgeschichte“.
„Nun kommt der zentrale Mathäser-Bereich an die Gestaltungsreihe, woran sämtliche Ruhstorfer mit Kreativ-Vorschlägen eigene Ideen einbringen können“, fand es die nach wie vor der CSU-Führungsspitze verbundene Vorsitzende der Frauen Union „gut, was Jakob tut“. Denn: „Selbst politisch Andersdenkende bestätigen der Marktgemeinde unter Jakobs Regie eine rundum spür- und sichtbare Aufwärtstendenz, von der letztlich ganz Ruhstorf profitiert“, bündelte Roswitha Nöbauer „vielfach gehörte (Bürgerschafts-)Kommentare“.
„Kultur- und Polittouren von der Chinesischen Mauer über den Kap der Guten Hoffnung in fernste Länder, in denen Ruhstorfer Hightech-Aggregate vom Trans Rapid (Aggretech/Shanghai) bis zu Diamant-Minen (Hatz- und Loher-Motore/Südafrika) zum Einsatz kommen – nahezu ganz Europa zwischen Rom, Bretagne (Siebenschläfer-Kapelle), Südengland (Cornwall) bis nach Skandinavien und St. Petersburg (russische Zaren-Schlösser) inklusive: Seit über zwei Jahrzehnten blicken hunderte Mitglieder wie Gäste des CSU-Ortsverbandes weltweit über den Ruhstorfer Tellerrand hinaus“, ließ die scheidende CSU-„Chefin“ markante Reise-Destinationen „Revue“ passieren.
„Früher Wirtschafts-Gespräche, heute Ruhstorfer Begegnungen: Mit Finanzminister Markus Söder, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, MdEP Manfred Weber und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, aber beispielsweise auch einem Zelt-Talk mit Deutschlands Bauernpräsidenten Gerd Sonnleitner oder bestbesuchten CSU-Kreiskundgebungen mit Bundesfinanzminister Theo Waigel und dem immer noch amtierenden Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble jeweils in der Niederbayernhalle unter Ruhstorfer Gastgeberschaft: Größer geht’s für einen relativ kleinen Ortsverein politisch nimmer“, zog Roswitha Nöbauer eine „arbeitsintensive Tätigkeits-Bilanz“.
Keineswegs verhehlen wollte die „kämpferische“ Ortsvorsitzende „gescheiterte Wahlkämpfe um den Bürgermeister-Stuhl, den letztlich Andreas Jakob 2014 nach einer äußerst dramatischen Stichwahl mit knapper Stimmen-Mehrheit gewonnen“ habe. Großen gesellschaftlichen Stellenwert maß Roswitha Nöbauer überwiegend gut besuchten „Dorffest-Events“ im Ruhstorfer Berghamer und Lachhammer Hof samt Rotthofer „Siebenschläfer-Weinfesten“ bei - nicht weniger als gut zwei Dutzend Schafkopf-Turniere oder neuerdings die Kleeberger Schloss-Heurigen inklusive.
Zu den „treuesten Weg-Gefährten“ zählte die Kreisrätin neben Schriftführerin Maria Seidl (Frimhöring) auch Schatzmeister Alfred Schwarzbauer samt Amtsnachfolgerin Karin Mayer, die stellvertretenden Ortsvorsitzenden Waldemar Herfellner (Piesting) und Markus Lindmeier (Sulzbach) sowie neuerdings auch Bürgermeister Andreas Jakob, nicht minder aber auch die knapp hundert Ruhstorfer CSU-Mitglieder noch dazu mit steigender (Beitritts-)Tendenz aus allen Marktteilen.
Bei der Vorstands-Neuwahl im Hotel Mathäser wurden der „neue“ Ruhstorfer CSU-Ortsvorsitzende Bürgermeister Andreas Jakob, dessen „Doppel-Stellvertreter“ Markus Lindmeier, Finanzverwalterin Karin Mayer sowie Schriftführerin Anna Neiß überwiegend mit „Maximal-Stimmenzahl“ in das Ruhstorfer CSU-Führungsgremium berufen. Tatkräftig unterstützt wird das Vorstands-Quartett künftig durch die Beisitzer Sven Baumbach (Schmidham), Maria Hatz, Rupert Roßmadl (Rotthof), Alois Kollmeier, Johannes Grübl (Holzhäuser), Alfred Schwarzbauer, Marktrat Michael Hisch junior, Dr. Hans Kochanowski sowie Frank Loose.
„Schwer verdaulicher Brocken Siemens-Stellenabbau einerseits, neue Landesanstalt-Zweigstelle mit 200 Behörden-Planstellen in möglichst naher Markt-Lage andernteils: Ein diesbezüglich geplantes Haus im Zentrum eröffnet Ruhstorf einmalige Chancen hinsichtlich Vitalität, Lebensqualität und Identität“, betrachtete der „frisch gebackene“ CSU-Ortsvorsitzende Andreas Jakob und zugleich erster Bürgermeister die „Kehrseiten einer Entwicklungs-Medaille, die letztlich Menschen vor Ort dauerhaft konkrete Beschäftigungs- und damit Bleibemöglichkeiten in vertrauter familiärer Umgebung eröffnen“ könnten.
„Zusammen mit alteingesessenen kirchlich-weltlichen Organisationen und Institutionen stellt Ruhstorf unter Einbeziehung möglichst großer Bevölkerungsteile jetzt in allen Marktteilen die Weichen Richtung lebenswerter Zukunft in einer liebenswerten Heimat“, hoffte Jakob „zuversichtlich, dass auch die gegenwärtig schwierige Zeit der Herausforderung mit verstärkten Gemeinschafts-Initiativen erfolgreich geschultert und letztlich gemeistert“ werden könne.
„Sechs Millionen Staats-Fördermittel für den weiteren Ausbau des Ruhstorfer Technologie-Zentrums Energie als richtungsweisendes Verbandsobjekt der Fachschule Landshut für angewandte Wissenschaften als wichtiger Bildungs- und Transfer-Einrichtung mit der ähnlich ausgerichteten Fachhochschule Oberösterreich in Wels und schon in Kürze die parlamentarische Beschlussfassung über Eckpunkte des künftigen Ruhstorfer Fachzentrums für Klimaschutz und Digitalisierung: Hinsichtlich des eklatanten Ruhstorfer Siemens-Stellenabbaus herrscht Verlass auf die bayerische Staatsregierung“, zitierte Landrat Franz Meyer „konkrete Zusagen von Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner pro hiesiger Beschäftigungs-Möglichkeiten speziell auch für qualifizierte Facharbeiter und Studienabgänger“.
„Der Landkreis Passau bleibt auch 2019 verlässlicher Kooperations-partner der offiziellen Leistungsschau des Passauer Landes bei der Ruhstorfer Wirtschafts- und Verbrauchermesse“, ließ Meyer auch diesbezüglich „keine (Zukunfts-)Zweifel“ aufkommen. Bei der kürzlich gebildeten Marketing-Gesellschaft von Freistaat Bayern, Landkreis Passau und Markt Ruhstorf sei wie versprochen auch der Siemens-Konzern ins (Vierer-)Boot geholt und voll in die Verantwortung genommen worden“, bekundete der Passauer Landrat schließlich seine Zuversicht, mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums „Ballungsraum-Betriebe“ ins Passauer Land und darin speziell nach Ruhstorf verlagern zu können, wofür mittlerweile sogar bereits konkrete Nachfragen vorliegen würden.

CSU-KREISDELEGIERTE

Kreisrätin Roswitha Nöbauer, die Bürgermeister Andreas Jakob und Markus Lindmeier, Marktrat Dr. Karl-Benedikt von Moreau, Alois Kollmeier, Maria Hatz und Schriftführerin Anna Neiss (Ersatzleute Sven Baumbach, Alfred Schwarzbauer, Johannes Grübl, die Markträte Günter Wagner (Hütting) und Michael Hisch junior, Finanzverwalterin Karin Mayer sowie Marktrat Jürgen Schuster). – nö

Nach 23 Vorsitz-Jahren der Kreis- und Markträtin Roswitha Nöbauer (r.) wurde Bürgermeister Andreas Jakob (vorne 2.v.l.) zum neuen CSU-„Chef“ berufen, dem Vorsitzender Landrat Franz Meyer die Glückwünsche des Kreisverbandes ebenso entbot wie CSU-„Vize“ Markus Lindmeier (vorne l.). Zum Vorstands-Gremium zählen außerdem (oben v.l.) die Beisitzer Johannes Grübl, Sven Baumbach, Rupert Roßmadl, Marktrat Michael Hisch und Alfred Schwarzbauer sowie (mittlere Reihe v.l.) Alois Kollmeier, Maria Hatz, Schriftführerin Anna Neiss und Finanzverwalterin Karin Mayer. – Foto: Nöbauer

Erste „Dienst-Handlung“ des „frisch gebackenen“ Ruhstorfer CSU-Ortsverbandschefs Andreas Jakob (v.l.): Zusammen mit CSU-seiner Marktrats-Kollegin und Amtsvorgängerin Roswitha Nöbauer deklarierte der Ruhstorfer Bürgermeister langjährige Partei-Mitglieder als „treu-verlässliche CSU-Stützen auf Landes- wie speziell auch Marktebene“. Dankes-Urkunden erhielten während einer kleinen Feierstunde Ex-Gemeinderat Reinhard Gimpl (50 Mitgliedsjahre), Marliese (45) und Martha Baumgartner (40/beide Frimhöring), Franz Pflieger (35), Dagmar Mohr (30), Ursel Kochanowski (20), Roland Schlömer (vorne 3.v.l.), Sven Baumbach (Schmidham/hinten r.), die Markträte Jürgen Schuster (Hader/alle 15) sowie Dr. Karl-Benedikt von Moreau (Kleeberg, r.) und Matthias Petermüller (Steinwies/beide 10 Jahre). Zu den Ehrungs-Gratulanten zählten im Hotel Mathäser auch die bisherige Schriftführerin Maria Seidl (Frimhöring/vorne 3.v.r.) und Landrat Franz Meyer (r. daneben) sowie der langjährige stellvertretende Vorsitzende Waldemar Herfellner (Piesting/hinten l.). – nö/Foto: Nöbauer

Seit 70 Jahren: „Frauen Union soziales Gewissen der CSU“

Neuwahl: Ruhstorfer Ortsverband bestätigt bewährtes Führungsteam – Volltreffer: Vielfältiges Aktions-Programm – Senioren-Arbeit erläutert

„Lohngerechtigkeit für gleichgelagerte Frauen– gegenüber Männerberufen, Mütterrente für alle Mütter, sichere Frauenjobs trotz fortschreitender Digitalisierung der Arbeitswelt, Schaffung von Heim-Arbeitsplätzen zur Optimierung von Familien-, Erziehungs- und Haushaltsverpflichtungen: Mit ihren Kern-Themen bildet die bayerische Frauen-Union mittlerweile bereits seit 70 Jahren das soziale Gewissen der Christlich Sozialen Union beim breitgefächerten Aufgabenspektrum des keineswegs schwächeren, sondern in vielen Lebenslagen oft stärkeren Geschlechts“, rückte FU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer den „wirklichen Stand der Dinge“ zurecht.
Dass ein „klares Bekenntnis pro gleichberechtigter Stellung der Frau mit deren ganz speziellem Leistungsspektrum“ auch von der Ruhstorfer Frauen Union „hundertprozentig“ mitgetragen wird, dokumentierte die turnusmäßig fällige Neuwahl des gesamten Vorstandsgremiums. Für zwei weitere Jahre wurden dabei nämlich Kreis- und Markträtin Roswitha Nöbauer (Vorsitzende), Ex-Markträtin Maria Hatz (Stellvertreterin), Schatzmeisterin Wiltrud Mora (Neuhaus am Inn) sowie Schriftführerin Ursel Kochanowski ebenso für weitere zwei Jahre in ihren Führungsämtern bestätigt wie die Kassenrevisorinnen Diana Schafhauser (Tettenweis) und Renate Hallhuber.
Tatkräftig unterstützt wird die Ruhstorfer FU-Spitze von den Beirätinnen Erna Gellrich (langjährige Caritas-Ortsvorsitzende), Margit Herfellner (Piesting), Hildegard Marks, Bärbel Schafhauser (Schmidham) sowie Lehrerin Susanne Baumgartner (Frimhöring). Zu Kreis-Delegierten wurden gleichfalls per geheimer Wahl Roswitha Nöbauer, Wiltrud Mora sowie Bärbel Schafhauser berufen (Ersatz Margit Herfellner, Ursel Kochanowski und Hildegard Marks).
„Von regelmäßigen Stammtisch-Treffs in Ruhstorfer Cafes und Restaurants über Gärtnerei- und Ausstellungsbesichtigungen wie der Aldersbacher Landesschau Bier in Bayern bis zu Landtagsfahrt mit MdL Walter Taubeneder: Die Ruhstorfer Frauen Union zeigt bei größtenteils recht gut frequentierten Gesellschafts-, Kultur-, Natur- und Politevents publikumswirksam Flagge“, ließ Roswitha Nöbauer rund zwei Dutzend Veranstaltungs-Aktivitäten detailliert Revue passieren.
„Im Vorjahr Kroatien als derzeit ärmster EU-Nachbarstaat mit massiver (Jugend-)Arbeitslosigkeit und gravierendem Währungsverfall, heuer das EU-Mitbegründungs- und Demokratie-Musterland mit der jüngsten Wahl-Absage gegen Extrem-Nationalisten und –Rassisten: Während einer sechstätigen Informations- und Kulturtour nimmt der Ruhstorfer FU- gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband vom 20. bis 25. Juni diesmal Holland von seiner schönsten Küstenseite zwischen Amster- und Rotterdam genauer unter die Lupe“, betrachtete die Markträtin das diesjährige Reiseziel als „polit-touristischen Volltreffer“ (Anmeldungen für Restplätze Tel. 08531/32631).
Ein „ehrendes Gedenken“ bewahrte bei der Jahres-Hauptversammlung im Hotel Mathäser Roswitha Nöbauer FU-Gründungsmitglied Ella Ley (Eholfing). „Jubiläums“-Urkunden für treue FU-Zugehörigkeit konnten neben der Ortsvorsitzenden auch Martha Baumgartner (Frimhöring), Wiltrud Mora und Susanne Baumgartner (alle 30 Jahre) auch Maria Hatz (20) sowie Romana Bauernfeind (10 Jahre) in Empfang nehmen.
Besonders die hiesigen Frauen rief Roswitha Nöbauer dazu auf, sich aktiv am Ruhstorfer Städtebau-Förderprogramm mit konkreten Vorschlägen zur öffentlichen „Ideen-Werkstatt“ für das Ruhstorfer „Mathäser-Eck“ vom 17. bis 19. Mai zu beteiligen. Der Besuch einer „filmischen Opern-Aufführung des Rosenkavaliers“ von Richard Strauß aus der New Yorker „Metropolitan-Opera“ stehe am 13. Mai auf dem Programm, während der „Landkreis-Volksmusiktag“ am Sonntag, 8. Oktober, in hiesigen Gaststätten mit verschiedenen Gruppen-Auftritten stattfinde.
„Viele helfende FU-Hände, hunderte Besucher auch von Nachbar-Gemeinden, familienfreundliche Preise, Super-Programm: Der diesjährige Jubiläums-Kleinkinderfasching in der restlos ausgebuchten Sulzbacher Mehrzweckhalle stellte besucher- und stimmungsmäßig alles Bisherige weit in den Schatten“, umriss Susanne Baumgartner - vor 25 Jahren „Gründungs-Initiatorin“ - ein „regelrechtes Erfolgs-Modell so ganz nach dem Geschmack der Mini-Maschkera von Klein-, Vor- und Grundschulkindern“.
„Ausweitung des Unterhalts-Vorschusses auf alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr ohne zeitliche Begrenzung plus ein Entgelt-Transparenzgesetz für mehr Lohn- und Gehaltsgleichheit“: Mit diesen „beiden erfolgreich durchgeboxten Gesetzen trotz harter Widerstände im Parlamentsverfahren“ veranschaulichte Roswitha Nöbauer den „zielstrebigen FU-Kampf auf höchster Polit-Bühne“. Direkt vor Ort forderte die Markt- und Kreisrätin nicht nur eine ideelle, sondern speziell auch finanzielle Wertschätzung der Frauen für dieselben wertvollen Arbeitsleistungen wie von Männern.
„Regelmäßig in alle Marktteile hinsehen und vor allem auch mit den vier Senioren-Clubs das Gespräch suchen, wo betagtere Mitglieder bei kleinen wie größeren Dingen der Schuh drückt“: Unter diese Prämisse stellte Marktrat Dr. Karl-Benedikt von Moreau seine Tätigkeit als Ruhstorfer Senioren-Beauftragter zusammen mit Dr. Josef Stempfl beispielsweise auch mittels einer durchgeführten Fragebogen-Aktion. Selbst Fach- und Notarzt, maß Dr. Karl-Benedikt von Moreau speziell „praktizierter Barriere-Freiheit“ wie neuerdings der Bücherei-Verlagerung ins Erdgeschoss des alten Volksschulgebäudes (bisher „Kleine Galerie“) eine wichtige Bedeutung zu.
Ein zwischenzeitlich aufgelegter „Senioren-Wegweiser mit Notfall-Tafeln und –Mappen“ erläutere nicht nur der älteren Generation „kurz und bündig viele täglich wichtige Dinge des Lebens“. Ausdrücklich verwies der Kleeberger Marktrat auch auf regelmäßige „Senioren-Sprechstunden“. Schließlich sollten „betagtere Mitbürger ebenso keine Scheu haben, bei Notsituationen Hilfe zu verlangen wie Hilfswillige Mut zeigen, Hilfsbedürftige zu unterstützen“, zitierte Dr. Karl-Benedikt von Moreau das „partnerschaftliche Grundprinzip einer effektiven Seniorenarbeit“. – nö

Für langjähriges FU-Engagement ließ Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer (l.) symbolisch für Susanne Baumgartner (ab 2.v.r.), Maria Hatz, Wiltrud Mora „Rosen“ sprechen, ebenso für das wieder gewählte Vorstandsteam. – Fotos: Nöbauer

Aus der „Seniorenarbeit“ berichtete Marktrat Dr. Karl-Benedikt von Moreau den FU-Damen, an der Spitze Markt- und Kreisrätin Roswitha Nöbauer.

Ruhstorfer Begegnungen 2017

Bei den Ruhstorfer Begegnungen konnte der CSU-Generalsekretär und MdB Andreas Scheuer begrüßt werden. Herzlich willkommen hieß die Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer neben dem Ruhstorfer Bürgermeister Andreas Jakob, Landrat Franz Meyer, MdL Walter Taubeneder, stv. Landrätin Gerlinde Kaupa, stv. Landrat Raimund Kneidinger, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, JU-Kreisvorsitzender Stefan Meyer und viele weitere Gäste und Bürgermeister.
Die Gaudianer Ruhstorf samt Prinzenpaar und Prinzengarde sowie die Grenzlandmusi sorgten im Autohaus Schuster für einen weiterhin kurzweiligen Abend.

Schwungvolle „Ruhstorfer CSU-Begegnungen“: Während eines „Überraschungs-Auftritts“ des Gaudianer-Hofstaates (Bild) überreichten die Faschingsregenten „CSU-General“ Andreas Scheuer (8.v.l.) ihren „großen goldenen Jubiläums-Orden“. Von links Präsident Michael Hisch, Gastgeber Gerhard Schuster, Landrat Franz Meyer, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer, MdL Walter Taubeneder und stv. Landrat Raimund Kneidinger. Rechts JU-Kreisvorsitzender Stephan Meyer mit Marktrat Jürgen Schuster und Bürgermeister Andreas Jakob. – Fotos: Nöbauer

Sehr zur Freude der großen Gästeschar im Präsentations-Foyer des Ruhstorfer Autohauses Schuster ließen die Gardemädchen mit Majorin Marleen Uttenthaler ihre Beine zum Auftakt beim Parade-Marsch nur so wirbeln.

Harmonisch umrahmt wurde die „lockere Polit-Party“ durch die Gögginger „Grenzlandla-Musi“ mit flotten Polka-Weisen für Kreisrätin Roswitha Nöbauer (2.v.l.), Rathaus-„Chef“ Andreas Jakob (r.) sowie MdB Andreas Scheuer (3.v.r.).