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2015

CSU folgt Rosamunde Pilchers Spuren

Ruhstorfer Ortsverband auf erlebnisreicher Kultur- und Informationstour durch Südengland, Westkap und London
Ruhstorf. Wildzerklüftet, subtropisch, unergründlich – ganz einfach wunderschön: Auf seiner traditionellen Kultur- und Informationstour durch verschiedenste Regionen Europas vom tiefsten Süden Capris bis zum hohen Norden Skandinaviens folgte der Ruhstorfer CSU-Ortsverband heuer malerischen TV-Kulissen auf bekannten Spuren Rosamunde Pilchers an der englischen Südwest-Riviera Cornwall – Weltmetropole London inklusive.
„Very british“: Mit einem typisch englischen Sonne-Wolken-Mix begrüßt wurde die Rottaler CSU-Delegation, zu der auch die Altbürgermeister Josef Jakob (Pocking) und Hans Gschwendter (Vilshofen), stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa sowie die Kreistagskollegen Elfriede Ragaller (Aicha v. Wald), Hans Danner (Niederreutern) und Roswitha Nöbauer (zugleich Reiseleiterin) samt Bürgermeister Josef Lamperstorfer (Wegscheid) zählten, an den leuchtend weißen Kreidefelsen von Dover. Die direkte Lage am Ärmel-Kanal mit ständigem Wetter-Wechsel verdeutlichte auf der weltberühmten „Brighton Seebrücke-Pier“ schließlich bald darauf leichter Sprühregen.
Malerisch eingereiht durch eine halbe Million Kilometer Endlos-Hecken, unzählige Herrschafts-Häuser und rankende Blütenmeeren zogen ganze Grafschaften am Busfenster vorbei, während von Plymouth aus nicht nur die Pilger-Väter auf der „Mayflower“ Segel Richtung Amerika, sondern Lokalheld Sir Francis Drake auch für „Piraten“-Schiffe setzte. Kein „Film“-Wetter: Bei stürmischem Wind und strömendem Regen schienen selbst romantische TV-Drehorte für Rosemunde-Pilcher-Verfilmungen im Fischerdorf Polperro trist und grau. Zahllose schaurige Spukgeschichten erlangten während einer neblig-düsteren Dartmoor-Rundfahrt zumindest symbolische „Lebendigkeit“.
Strahlender Sonnenschein begleitete hingegen die Cornwall-Rundfahrt über das Hafenstädtchen St. Ives zur sonst so stürmisch-umtosten Steilküste am Westkap und zugleich „Lands End“ Englands samt mächtiger Seefestung am „St. Michaels-Berg“ mitten in hohen Atlantik-Wellen – beim Besuch allerdings im „trockenen“. Die „Penzance-Palmenexotik“ vermittelte den Gästen Impressionen der „Garten-Gestaltung als Landschafts-Bemalung“, während zu den architektonischen Schätzen Cornwalls speziell auch die römische Bäder-Landschaft des Unesco-Weltkulturerbes Bath zählte.
Über dichtbelaubte „Straßen-Tunnels“ führte der (Reise-)Weg auf teilweise schmalsten (Bus-) Fahrbahnen zum 5000 Jahre alten „Stonehenge-Steinkreis“ als bedeutendstem – und deshalb dicht belagerten – Monument der prähistorischen Bronzezeit, dessen eigentlichen Ursprünge noch heute im Dunkel der Geschichte ruhen.
 Siebeneinhalb Millionen Einwohner und viermal so viele Touristen: Das „prickelnde Leben“ der Finanz-, Medien-, Kultur- und Modewelt tobte regelrecht in den „königlichen Londoner Gefilden“ zwischen goldenem Big Ben-Turm, mächtiger Kuppe der St. Pauls-Kathedrale, Zuckerbäcker-Gotik der „Tower“-Brücke, viktorianischen Neogotik des „Parliament“-Hauses sowie dem wappenverzierten „Buckingham-Palast“ als Stadt-Residenz der englischen Königin.
Nicht weniger als 5000 Beschäftigte in 300 Abteilungen standen schließlich auch der Ruhstorfer Orts-CSU im weltgrößten Kaufhaus Harrods hinter dessen ornamentaler Terrakotta-Fassade mit grünen Markisen zu „Höchstpreis-Diensten“ zwischen sündteuren Kaviar-Bars und extravaganten Ascot-Hüten – die meisten Londoner wie auch Rottaler bevorzugten ohnehin preisgünstige Pub-Kost wie knusprigen „Fish and Chips“ samt schaumlosem Schwarzbier. – nö

Malerische Cornwall-Küste mit mediterranem Riviera-Flair: Den TV-bekannten „Spuren Rosamunde Pilchers“ folgte der Ruhstorfer CSU-Ortsverband auch im Künstler- und Hafenstädtchen St. Ives (Hintergrund) am atlantischen „Celtic Meer“. Von links Fredy Probsteder, Elisabeth Bergmann sowie Barbara und Manfred Hüttl samt stellvertretender Landrätin Gerlinde Kaupa. – Fotos: Nöbauer

Zu Fuß durch London unterwegs waren die Rottaler, vorbei am Buckingham Palace mit seinen vergoldeten Parktoren (Hintergrund), Hyde-Park und Oxford-Street. Links Reiseleiterin Roswitha Nöbauer.

Zweiter „Schloss-Heuriger“ mundet CSU-Gästen

Kleeberger „Weinlaube“ im Kegelbahn-Salettl originelle „Busch‘n-Schänke“ für zahlreiche Genießer edler Tröpfchen
Ruhstorf.
„Ausg’steckt“ nach Wachauer Vorbild wurde am „Maria Himmelfahrts“-Feiertag nach der gelungenen „Busch‘n-Schank“-Premiere 2013 heuer zum zweiten Mal vom Ruhstorfer CSU-Ortsverband in der „Kleeberger Weinlaube“ des Gastgeber-Ehepaares Nicoline und Dr. Karl-Benedikt von Moreau. Im „schlimmsten Fall“ Unterstand vor prophezeiter, jedoch nicht eingetroffener Gewitter-Schauer, bot das historisch rekonstruierte „Kegelbahn-Salettl“ ganz im Gegenteil genügend Schatten bei wohlig-warmen Sommertemperaturen.
Weißblauer Bilderbuch-Himmel, edle Winzer-Tröpfchen, herzhafte Brettl-Jaus’n und ein malerisches Schloss-Ensemble: Diese stimmungsvolle „Heurigen-Atmosphäre“ mundete überraschend vielen Wein-Liebhabern direkt neben dem turmbewehrten Herrschafts-Haus. An der „Busch‘n-Schänke“ servierten die beiden Markt-Bürgermeister Andreas Jakob und Markus Lindmeier (Sulzbach) samt vielfältigem Bewirtungsteam der CSU-Vorstandschaft und Frauen Union neben preisgekrönten Burgenländer und steirischen Spitzen-Auslesen auch spritzige „Kamptaler Hausmarken“.
Einen herzlichen Willkommens-Gruß entbot CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer neben mehreren Marktrats- und Kreistags-Kollegen sowie Nachbar-Delegationen auch der FU-Gründungsvorsitzenden Gabriele von Moreau (Heidelberg), stellvertretenden Landrätin Gerlinde Kaupa (Pocking), Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer (Döfreuth) sowie dem amtierenden „UN-Weltbauernschafts-Botschafter“ Gerd Sonnleitner (Rottersham).
„Am 13. April 1788 tafelte der spätere Passauer Fürstbischof Thomas Graf von Thun-Hohenstein samt großem Klerikal-Gefolge nach Einweihung der Ruhstorfer Marienkirche zur so genannten Kollation auf dem Kleeberger Schloss in froher Festtags-Runde. Nach vorliegenden Getränke-Listen wurden dabei österreichisch-ungarische Weiß- und Rotweine gleich eimerweise konsumiert – und schon eines dieser historischen Mega-Gefäße fasste stolze 62,4 Maß“, zog CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer eine „geschichtliche Parallele“ zum zweiten „Schloss-Heurigen von echten Genießern, die statt schwerer Liter-Humpen von anno dazumal heutzutage ihre Beeren-Auslesen lieber aus handlichen Schoppen-Gläsern getrunken“ hätten. – nö

Zweiter „Kleeberger Schloss-Heuriger“: Ein gutes „Viertel“ steirischen Schilcher genossen dabei auch (v.r.) zweiter Bürgermeister Markus Lindmeier, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, Bürgermeister Andreas Jakob, stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa, „Gastgeber“ Dr. Karl-Benedikt von Moreau, CSU-Ortsvorsitzende Roswitha Nöbauer sowie CSU-Beirat Johannes Grübl. – Foto: Nöbauer